Reizdarmsyndrom Trudering

Die Ursache der Beschwerden kurieren

Hausarzt Trudering - Ntampakas - Beratung

Wenn die Darmfunktion gestört ist

Der Darm befindet sich im Zentrum unseres Körpers. Das äußerst komplexe Organ bildet die Basis unseres Stoffwechsels. Über den Darm werden nicht nur lebenswichtige Bestandteile der Nahrung aufgenommen. Auch trennt dieser schädliche von guten Stoffen. Dafür sorgen zahlreiche hilfreiche Bakterien, eine intakte Darmschleimhaut und eine funktionierende Darmwand. So können die lebensbedrohlichen, schädlichen Stoffe nicht in unseren Blutkreislauf eindringen.

Durch eine jahrelange falsche Ernährung, Unverträglichkeiten, Stress oder etwa Antibiotikatherapien ist die Funktionsweise des Darms allerdings bei vielen Menschen im Alter gestört.

Hierbei werden drei Stufen unterschieden:

In diesem ersten Stadium ist die Zusammensetzung der Bakterien verändert. Das kann zu verschiedenen Verdauungsbeschwerden sowie auch zu einem Abfall der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit führen. Manche Betroffene klagen zudem über Abgeschlagenheit, Kopf-, Glieder und Muskelschmerzen.

Zwischen den Zellen der Darmschleimhaut und den Bakterien des Mikrobioms besteht eine sehr sensible Balance. Können die Bakterien des Mikrobioms nicht mit den nötigen Ballaststoffen versorgt werden, wird die Darmschleimhaut angegriffen. So können die Enzyme und Immunzellen, welche in diesem Schleim schützend eingebunden sind, zerstört werden.

Ist die Darmschleimhaut nun also schutzlos, wird diese unmittelbar mit unverdauten Nahrungsresten, schwer verdaulichen Proteinen und Schadstoffen konfrontiert.

Als Folge öffnen sich die Zellzwischenräume eines Teils der Darmwand lassen etwa Lektine aus unverdauten Nahrungsresten aus dem Darm in den Blutkreislauf eindringen. Dort können diese zum Beispiel zu chronischen Entzündungen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen führen.

Reizdarmsyndrom Trudering – Untersuchungen und Diagnose (IGeL)

Den Darmzustand bestimmen

Dank einer speziellen Diagnostik können wir den exakten Zustand des Darms bestimmen, also die Parameter der Darmgesundheit bestimmen. Dabei können wir folgende Fragen beantworten:

  • Ist das Darmmikrobiom im Gleichgewicht, sind die Darmbakterien also in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden?
  • Ist die Darmschleimhaut voll funktionsfähig?
  • In welchem Zustand befinden sich die Darmwandzellen, sind etwa erste entzündliche Veränderungen sichtbar, die zum Beispiel auf ein vorhandenes Leaky Gut Syndrom hinweisen?

Für die genauere Abklärung der individuellen Situation können wir bei Bedarf auch noch auf weitere Diagnostikinstrumente zurückgreifen, wie zum Beispiel Immun- oder Gentests.

Kombinationstherapie bei Reizdarmsyndrom (IGeL)

Um die Funktion des Darms wiederherzustellen können wir eine auf die jeweilige Situation individuell angepasste Kombinationstherapie einleiten.
Kombinationstherapie daher, weil sich die Behandlung aus einem ernährungsmedizinischen Stufenkonzept und einer Intervention aus bestimmten Darmnährstoffen zusammensetzt.

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht den einen, allgemeingültigen Therapieansatz für die Reizdarm-Behandlung. Vielmehr hängt eine tatsächliche Linderung der Beschwerden von den verschiedenen Symptomen sowie auch von den unterschiedlichen Auslösern ab. Daher gilt es auch, jeden einzelnen Patienten ganzheitlich und individuell zu betrachten.
Sehr hilfreich ist es, wenn Reizdarm-Patienten genau beobachten, wie ihr Körper tatsächlich reagiert. So können die jeweiligen Beschwerden, die Ernährung als auch weitere Einflussfaktoren wie Stress und psychische Belastung in einem Tagebuch notiert werden. Dadurch lernen Sie Ihren Körper und Ihren Darm viel besser verstehen und können gezielt Einfluss auf den Therapieerfolg nehmen.

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